IBAN

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Was bedeutet IBAN?

Wer eine bargeldlose Zahlung vornehmen möchte oder einen Zahlungseingang auf dem eigenen Konto empfangen will, braucht dafür die IBAN. Die Abkürzung steht für „International Bank Account Number“. Das heißt übersetzt „Internationale Bank-Konto-Nummer“. Diese Kontonummer wird für den bargeldlosen Zahlungsverkehr im Inland und in Europa verwendet, wenn die Länder der Europäischen Union angehören. Weitere Länder verwenden diese Form der Kontonummer ebenfalls, dazu besteht aber keine Verpflichtung wie innerhalb der EU.

Die Besonderheiten und Vorteile der IBAN

Diese Form der Kontonummer ist einheitlich aufgebaut. Sie löst die verschiedenen Formen ab, die früher bei diversen Banken üblich wären. Der einheitliche Aufbau ist ein sehr großer Vorteil, die IBAN bietet dadurch eine eindeutige Identifizierung. Kontonummern können von Kreditinstituten selbstständig gestaltet werden, es gibt kurze und lange Kontonummern.

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Schon gewusst?

Die neue, einheitliche Form wurde nach einer längeren Übergangszeit eingeführt. In Deutschland ist die IBAN seit 2008 nach und nach üblich geworden. Seit dem 1. Februar 2016 ist sie verpflichtend. Der größte Vorteil liegt darin, dass Auslandsüberweisungen innerhalb der EU damit wesentlich einfacher und schneller sind.

Die Grundlage ist zunächst die eigene Kontonummer, die Deine Bank für Dein Konto vergibt. Dazu kommen diese Erweiterungen:

  • eine Länderkennzeichnung, die aus zwei Buchstaben besteht, immer in Großschreibung (zum Beispiel DE für Deutschland)
  • eine zweistellige Prüfzahl
  • eine achtstellige Bankleitzahl
  • eine Kontonummer

Wenn die Kontonummer sehr kurz ist, wird der Platz zwischen der Bankleitzahl und der Kontonummer mit Nullen aufgefüllt.

Für Überweisungen innerhalb einer Bank reicht die Kontonummer aus, für alle anderen Zahlungsvorgänge muss die IBAN verwendet werden.

Die Prüfzahl wird bei der Vergabe der Nummer automatisch berechnet. Die zweistellige Prüfziffer stellt sicher, dass in der Nummer keine Zahlendreher oder andere falsche Angaben enthalten sind. Die Länge einer IBAN ist von Land zu Land unterschiedlich. Die maximale Länge beträgt 34 Stellen. In Deutschland ist die internationale Kontonummer 22 Stellen lang.

Die richtige Schreibweise der IBAN

Damit Überweisungen maschinell beziehungsweise online möglich sind, müssen die beiden Buchstaben am Anfang und die folgenden Zahlen ohne Lücke geschrieben sein. Anders sieht es dagegen aus, wenn Firmen ihre Kontonummer auf einer Rechnung angeben oder wenn Du Deine Kontonummer weitergeben möchtest. Dann ist eine lesefreundliche Schreibweise besser. Dafür teilst Du die lange Nummer in einzelne Gruppen mit jeweils vier Stellen auf. Beispiel: DE12 1234 1234 1234 1234 12.

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